In der Vorbereitung auf diese Andacht hatte ich mir ein paar Gedanken zum Wachstum gemacht.
Da ist die Geburt selbst, dann braucht es ein Fundament, es braucht Richtung, Licht, Nahrung, Wasser – und wenn es kein Wildwuchs werden soll auch ab und zu die Rebschere.
Ein Vers dazu hat mich da in besonderer Weise angesprochen. Dieser soll heute Teil für die Andacht oder Predigt sein:
Es geht um den Vers 2. Könige 5, 17
2. Könige 5, 17
Schließlich bat er: »Wenn du schon nichts willst, mein Herr, dann habe ich einen Wunsch: Ich möchte so viel Erde von hier mitnehmen, wie zwei Maultiere tragen können. In Zukunft will ich nämlich keinen anderen Göttern mehr Brand- und Schlachtopfer darbringen, nur noch dem HERRN, dem Gott Israels. Ich möchte ihn auf der Erde aus seinem Land anbeten.
Gebet:
Herr Jesus Christus, du schenkst uns diese Worte und Geschichte, damit wir verstehen, was es für uns persönlich und für unsere Nachfolge bedeutet. Du sprichst hier davon was Naaman, dem Diener zum Ende her sehr wichtig geworden war und gibst uns Hinweise darauf, was daher auch uns wichtig sein soll. Das dieses Wunder geschieht und wir dich verstehen können, das du uns nochmals ganz persönlich ansprichst, dafür brauchen wir Deine Hilfe und deinen guten Heiligen Geist. Und darum wollen wir dich bitten: Segne du selber das Reden und Hören deines heiligen und lebendigen Wortes an uns allen. Amen.
Unmittelbar vor dem Vers war die Geburt – die geistliche Geburt von Naaman gerade beendet. Und Naaman, um den es hier geht legt viel Wert darauf, Erde mitzunehmen. Das hat mich so bewegt, weil es hier um das Fundament geht.
Diese beiden Themen möchte ich einmal näher betrachten:
Da ist zum einen die Geburt, wie aus Nichts etwas wird.
Und dann ist das Wachstum, das auf einem Fundament erfolgt.
Zum 1. Der Geburt
Bevor etwas wachsen kann, braucht es zunächst eine Geburt.
Davor findet noch kein Wachstum statt – Im Bauch fängt es zwar schon an, aber 12 Monate vorher war da noch nichts. Das bedeutet, bevor etwas wachsen kann, muss etwas vorhanden sein. Aus Nichts muss etwas werden.
Bevor es zur eigentlichen Geburt kommt, benötigt es Zeit und ist da schon teilweise mit viel Schmerz und Mühsal verbunden.
Es sind zwar während der Schwangerschaft viele schöne und spannende Momente, aber wenn man an die Geburt selbst denkt – was für ein Schmerz.
Unbeschreiblicher Schmerz, der – wenn wir nicht wüssten wie uns geschieht – richtig Ängste auslösen würde. Da wir aber Wissen, das es etwas „natürliches“ ist, wo letztlich etwas neues entsteht, können wir im Hinblick darauf es „aushalten“. Wir haben zwar noch Angst, aber Wissen, dass es vorüber geht.
Aber auch – und dafür bin bin dankbar, dass ich dies 3 mal hab erleben dürfen – unbeschreibliche Freude, wenn es geschafft ist. Die Geburt vorüber ist.
Wer mich kennt, weiß dass ich mit meinen 2 Söhnen bei natürlichen Geburten dabei sein durfte, meine eigene Geburt, die für mich aller wichtigste war die geistliche Geburt. Wiedergeburt, wie es die Bibel nennt.
In der Familie hatte ich als Kind und Jugendlicher zwar von Gott gehört – aber in Verbindung mit den Erlebnissen dort und sonst in meinem Leben wollte ich nichts mit Gott zu tun haben. Gar nichts. Und doch war ich im Leben oft genug überfordert und tatsächlich hin und wieder so sehr am Ende, das ich doch immer wieder meine Hände gefaltet hatte. Als „letzte Option“. Geändert hatte sich auch durch meine Gebete nichts – daher war ich enttäuscht von Gott, wütend auf Ihn. Hab Ihn sprich wörtlich angeschrien – bis ich aber eines Tages – völlig erschöpft Ihm mein Leben übergab.
Immer wieder musste ich durch schwere Zeiten, das ich immer wieder anfing mit Gott zu sprechen. (Gott sei Dank)
Ich wollte immer eine Familie mit 2 Kindern – es war „mein“ Wunsch. Und es war nicht so, dass ich nie jemand kennen lernen durfte. Ganz im Gegenteil, aber es hatte sich NIE so entwickelt wie ICH es mir vorstellte. Geprägt von der Kindheit, man muss ja Familie haben, ein Eigenheim, endlich mal irgendwo ankommen, etc… das war meine Welt. Eines Tages hab ich mal wieder gebetet – aber anders. Ich sagte zu Gott: „Ich habe jetzt alles versucht, selbst irgendwie zu schaffen. Aber warum kann ich nicht aufrichtig und ehrlich lieben? Wieso bekomme ich das nicht? Aber Herr, wenn es nicht sein soll, dann weiß ich, dass du trotzdem einen Plan mit mir hast. Ich möchte auf dich hören.“
Aber was für eine Geburt und was für eine Freude als er mir begegnet ist. Ich bin ehrlich – Anne habe ich erst später kennen gelernt. Aber nach diesem Gebet hatte ich Freude, Freiheit. Ich war das erste mal nicht mehr getrieben, sondern durfte einfach Gottes Wege und Plan für mich folgen.
Naaman, um den es hier in der Geschichte geht, hat ebenfalls die geistliche Wiedergeburt erleben dürfen.
Von Naaman lesen wir:
2. Könige 5,1
Naaman, der oberste Heerführer von Syrien, war ein ausgezeichneter Soldat und Stratege. Er genoss hohes Ansehen, und der König schätzte ihn sehr, hatte doch der HERR durch Naaman den Syrern zum Sieg über die Feinde verholfen. Doch Naaman war aussätzig!
Naaman hatte Aussatz. Eine Hautkrankheit – früher hoch ansteckend, weshalb aussätzige eigentlich nicht beim Volk sein durften. Sie wurden isoliert und mussten in Lagern vor der Stadt leben. Aber nicht Naaman.
Auf der einen Seite war Naaman ein hoch angesehener Mann / ein gewaltiger Mann, übersetzt Luther hier. Auch seine Stellung, als „oberster Heerführer“, die linke & rechte Hand des Königs.
Der war eine solch wichtige Person für den König, das es egal war, ob sich das Heer ansteckt – Hauptsache Naaman war beim König. Als ob Naaman nicht alles was in seiner Macht stand schon ausprobiert hatte, diese Krankheit los zu werden. An Geld und Möglichkeiten kann es Ihm hier nicht gefehlt haben.
Irgendwie ein steinreicher armer Kerl. Er kannte keine Option auf mehr auf Heilung.
Im weiteren Verlauf des Kapitels war es die israelische Sklavin seiner Frau, die von einem Propheten erzählte, der Ihn heilen könnte. Er **hörte** das erste mal davon, das es jemand gibt. Da ist ein Prophet.
Da entschied er sich, dem nachzugehen. Er entschied sich, auch noch diese für Ihn vermutlich letzte Option auszuprobieren. Naaman ging zum König, bekam sogar ein Empfehlungsschreiben und tauchte damit beim König von Israel auf. Hier schon die erste Ernüchterung – der König ist ziemlich ausgerastet, wieso der syrische König Ihm einen aussätzigen schickt. Er interpretierte das als Kriegserklärung. Naaman wurde sicherlich nicht sanftmütig wieder Heim geschickt.
In Vers 8 geht es weiter mit „Schon bald“ hörte auch der Prophet Elisa, dass der König voller Entrüstung seine Kleider zerrissen hatte. Elisa schickte darauf hin ein Boote in Palast zum König, er solle Naaman zu Ihm schicken.
Ich will nicht Wissen, was zur damaligen Zeit „schon bald“ heißt. Im Zeitalter von Handy und Internet von mir aus, aber damals war das sicherlich nicht sofort überall bekannt.
Jedenfalls hat Naaman, nachdem alles soweit geklärt war, trotz diesem Erlebnis nicht aufgegeben, war aber von seiner Haltung her eher skeptisch.
Wir lesen 2. Könige 5, 9-17
https://www.bibleserver.com/HFA/2.K%C3%B6nige5,9
Luther-Übersetzung: „So kam Naaman mit Rossen und Wagen und hielt vor der Tür am Hause Elisas.“
Naaman war nicht bereit, die Worte des Propheten Elisa umzusetzen.
Er wollte nicht auf Gottes Wort hören. Er wurde zornig, kehrte wieder um und schimpfte. Es wird hier auch begründet:
- *ICH* hatte erwartet, der Prophet würde ZU MIR kommen, ER dann SEINEN REGENTANZ aufführt und zu seinem Gott betet, ….
- Warum soll ICH vom Waagen oder Roß absteigen, vor dem Mann Gottes, …
- Was glaubt er, wer er ist – WIR haben doch die sauberen Wasser in Damaskus – was will ICH in dem „minderwertigen“ israelischen Jordan baden gehen.
Es war eine Wut zu erkennen, in der ich mich leider sehr ertappt fühlte, als ich den Text las. Wie waren damals meine Gebete, noch bevor mir der Glauben geschenkt wurde. Heute muss ich sagen, kein Wunder hat Gott sich mir nicht gezeigt.
Seine Diener sind aber der Hammer! Oder?
Da ist Ihr Chef, der alle Gewalt über Sie hat, der so wütend und zorning ist – und die intervenieren nochmals. Wenn mein Chef wütend ist, weiß ich nicht ob ich mich da nochmals in die Schusslinie stellen möchte.
Aber – so heißt es hier: Da machten sich seine Diener an ihn heran, redeten mit ihm und sprachen: Lieber Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes geboten hätte, würdest du es nicht tun? Wie viel mehr, wenn er zu dir sagt: Wasche dich, so wirst du rein!
Diese Diener – das sind wir. Wir einfachen Leute, die wir im Glauben stehen. Der vollmächtige Verkündiger von Gottes Wort, der Prophet kam nicht an Naaman heran. Seine eigenen Diener konnten Ihn dazu bewegen, diesen Glauben doch einmal anzunehmen und es zu versuchen.
Da stieg er dann ab. Die ganze Zeit hätte alles nach seinen Vorstellungen laufen sollen, aber nach dem die Diener ihm diese leichte Aufgabe nochmals vor Augen geführt hatten, da lies er sich darauf ein.
Das ist übrigens etwas, was den meisten Menschen immer so schwer fällt. Die leichte Aufgabe. In der Welt sind wir ständig gewohnt daran, durch viel Leistung & Cleverness viel zu erreichen – Hier aber ist nur verlangt, das man auf das Wort des Herrn hört.
2. Könige 5, 14-15
…Wie der Bote Gottes es befohlen hatte, stieg er ins Wasser und tauchte siebenmal unter. Und tatsächlich: Seine Haut wurde wieder glatt und rein. Er war gesund. 15 Da kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Propheten zurück und bekannte ihm: »Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Welt einen wahren Gott gibt außer in Israel!
Jeder, der ein bisschen in der Bibel zu Hause ist, weiß was hier passiert ist. Das Baden im Jordan – es war die Taufe – und nicht in irgend einem Fluß, sondern im Jordan, dem Fluß in Israel. Was für eine Geburt!
Jordan heißt übrigens übersetzt: „der Herabfließende“ oder „der Fließende“. Damit ist der heilige Geist gemeint.
Und das dürfen wir Wissen und vielleicht auch heute nochmals hören – Der Herr schenkt den Glauben durch den heiligen Geist. Wenn wir uns entscheiden, wie Naaman dran zu bleiben, nicht aufgeben und auf das Hören, was der Herr uns in seinem Wort sagt, schenkt er den Glauben. Vom hören zum tun, das ist eine bewusste Entscheidung. Das wir es bewusst – mit allem was dazu gehört versuchen. Von ganzem Herzen darauf einlassen. Ich musste mehrfach in die Verzweiflung geführt werden, bis ich vom „ICH und Gott“ hin zu „Gott leite, ich folge“ gekommen bin.
Das ist übrigens Glaube. Naaman hat nicht gesagt, jetzt „glaub ich, vermute ich,… “ dass … sondern jetzt weiß ich! Wenn uns Gott mit seinem Geist ausrüstet, uns den Glauben schenkt, dann WISSEN wir. So dürfen wir es auch für unsere Nachfolge nochmals hören und wissen.
Damit wir uns prüfen können ob wir das Wissen.
Wenn wir es Wissen – dann weiter geht’s mit Wachstum.
Wenn wir es aber nicht Wissen, nicht 100% das bezeugen und sagen können, dann zum Herrn – ins Gebet und in sein Wort, und höre, was er DIR sagen möchte. Vielleicht bist du schon so wütend, deprimiert, traurig, enttäuscht, dass es reicht Gott um diesen Glauben zu bitten und er Ihn dir schenkt. Vielleicht braucht es aber auch noch Situationen, die dich erkennen lassen, wie sehr wir die Hilfe des allmächtigen bräuchten – Dann schließe Gott nicht kategorisch raus, sondern bitte in in deiner jeweiligen Situation um seine Führung.
Zum 2. Punkt, von dem ich sprechen möchte: Dem Wachstum auf dem Fundament
Nachdem Naaman die Geburt hatte erleben dürfen, wieder beim Propheten war, und dieser kein einziges Geschenk angenommen hatte – wurde Ihm klar, er braucht etwas, auf das er seinen Glauben stellen kann. Damit er Wachsen kann.
Und so wollte er Erde mitnehmen, als Bild für das Fundament. Übrigens 2 Maultiere… nicht 1, nicht 3,4, oder 5 sondern 2!
Ich lese es euch noch einmal:
2. Könige 5, 17
Schließlich bat er: »Wenn du schon nichts willst, mein Herr, dann habe ich einen Wunsch: Ich möchte so viel Erde von hier mitnehmen, wie zwei Maultiere tragen können. In Zukunft will ich nämlich keinen anderen Göttern mehr Brand- und Schlachtopfer darbringen, nur noch dem HERRN, dem Gott Israels. Ich möchte ihn auf der Erde aus seinem Land anbeten.
Das hat mich so getroffen. So tief im Alten Testament dürfen wir von Jesus Christus lesen. Damals, 1.300 – 750 Jahre vor Christus hat Naaman erkannt, wie wichtig es ist, den Herrn von seiner Erde aus anzubeten. Von seinem Fundament. Menschen vom Bau wissen, das wenn ein Fundament fertig ist, ist es fertig.
Was damals noch unvollständig war, wurde mit Jesus Christus vollständig / vollkommen.
So heißt es in Epheser 2, 20:
Epheser 2, 20:
Als Gemeinde von Jesus Christus steht ihr auf dem Fundament der Apostel und Propheten. Doch der Grundstein, der dieses Gebäude trägt und zusammenhält, ist Jesus Christus selbst.
Als Fundament sind also die Worte der Apostel und der Propheten gemeint – also die Bibel.
Unsere Gründung beruht also nicht auf einem Jesus, den wir uns frei definieren können, sondern auf dem Jesus, der von den Propheten im AT angekündigt und von den Aposteln im NT verkündigt wurde.
Ich war geflasht als ich das habe lesen und verstehen dürfen. Naaman war es SO WICHTIG, DIESE ERDE mitzunehmen.
Und das dürfen wir auch für unsere Nachfolge nochmals hören: Jesus wurde im AT angekündigt. Wir dürfen Ihn im AT suchen und werden Ihn finden.
Das muss und darf uns nochmals vor Augen geführt werden, wie WICHTIG dieses Fundament ist.
Maultiere stehen übrigens für „Standhaftigkeit“ oder „Starrsinnigkeit“. Das Maultier war schon beim Einzug nach Jerusalem dabei. Selbst bei der Geburt, als unser Herr und Heiland in der Grippe lag, war der Esel da. Deshalb hatte ich vorhin auch die 2 Maultiere so hervor gehoben – 2 Testamente.
Da gibt’s nichts mehr hinzuzufügen oder weg zu lassen. Das dürfen wir nochmals neu hören.
Wir, als CVJM bekommen nochmals durch sein Wort – dem heiligen und lebendigen Wort gesagt, worauf wir uns Gründen sollen und dürfen. Das wir uns FEST machen in diesem festen Fundament und das wir auf dieser Basis uns an Gott den Vater und an unseren HERR und Heiland Jesus Christus wenden.
Ich möchte euch ein Tipp für echtes Wachstum geben, welchen ich sowohl als auch miterleben durfte.

Blumen und Pflanzen wachsen ja in 2 Richtungen – nach oben, in Richtung Licht. Und nach unten, tief ins Erdreich, ins Fundament um sich zu verwurzeln, um sich fest zu machen.
Mein Vater hat gerne unterschiedlichstes Gemüse und Obst angepflanzt. Er hat auch einmal Rhababer angepflanzt. Ein bekannter gab Ihm den Tipp, um den Rhababer eine Art Blech zu setzen, damit dieser schneller wächst. Mein Vater befolgte diesen Rat, nahm einen Rest „Well-Plastik“ was man so von einfachen Dächern kennt und stellte damit den „Rhababer“ in Schatten. Der Rhababer wuchs dadurch schneller, wurde größer und meine Mom beschwerte sich, was Sie jetzt mit dem vielen Rhabarber alles machen soll.

Wenn Pflanzen also im Schatten / oder Finsternis schneller zum Licht wachsen die Wurzeln stärker werden, was für ein Segen dürfen wir in unserem Leben erwarten, wenn uns Gott durch solche Lebenslagen führt? Ich bin persönlich mittlerweile sehr vorsichtig mit Aussagen wie: „Das kann ja nicht von Gott kommen“,… weil das ja nicht so ist wie ICH es erwarte oder ICH für richtig halte…
Oder ICH entscheide, welcher Jesus in meinem Leben der richtige ist. Weil MEIN Jesus genau so funktioniert, wie ICH es erwarte…und ICH ja nicht vom Ross absteige.
Lassen wir uns auf solche Finstere Zeiten & Lebenslagen ein und hören was Gott uns sagen oder zeigen möchte?

Wenn ich in mein Leben blicke, dann hat sich nach meiner Wiedergeburt einiges grundlegend geändert.
Natürlich vieles im Laufe der Zeit – Wachstum braucht Zeit. Gerade aber auch finstere Zeiten haben mich nochmals stärker und schneller wachsen lassen. Und ich bin ehrlich – ohne diese Zeiten wäre ich ziemlich sicher nicht da wo ich heute stehen darf. Und letztlich, das darf ich für mein Leben und für meine Nachfolge Wissen: Es gibt nichts wichtigeres in meinem Leben als Jesus Christus als meinen Mittelpunkt und meinen Herrn anzunehmen.
In allem durfte ich erfahren, erleben und erkennen, das Jesus Christus mich liebt. Nicht, mit so wertloser – auf Leidenschaften begrenzte „Liebe“, wie man es aus Filmen kennt, sondern mit wahrhaftiger und ehrlicher Liebe, die einen erzieht, fördert, nachgeht und bedingungslos ist.
Eines Tages wollte ich diese Liebe erwidern. Deshalb lese ich in der Bibel – vor allem im Alten Testament, um Jesus Christus kennen zu lernen.
Im Gebet können wir Gott einfach vorbringen, was uns bewegt. Da sind wir immer schnell beim bitten.
Wieso sollte Gott nicht auch den einfachen Weg wählen und uns durch sein heiliges und lebendiges Wort die meisten antworten geben?
Wenn wir die Bibel lesen als Dokumentation, Geschichtsbuch oder ähnlich, verpassen wir was Gott uns durch sein Wort sagen möchte. Er spricht zu uns, zu dir, zu mir ganz persönlich und daher bekommen wir in seinem Wort die meisten Antworten auf unsere Anliegen. Lass dich von Ihm persönlich ansprechen.
Das möchte ich uns heute nochmals auf den Weg geben.
Nochmals die Fragen für dich und unsere Nachfolge:
Wissen wir, wie Naaman, dass es nirgends einen anderen Gott gibt?
Lesen wir sein heiliges und lebendiges Wort mit der Haltung, das er uns darin anspricht und begegnet?
Vertrauen wir darauf, das sein WORT vollständig & wahr ist, auch wenn wir es nicht verstehen?
Mir bleibt daher nur noch zu bekennen:
Herr Jesus, Danke für Dich, Danke für dein Wort, welches uns Fundament sein soll und Danke, das du uns hälst in deiner Liebe, in deiner Wahrheit. Wir dürfen Wissen, dass du uns gerade auch dann hälst, wenn wir es mal nicht (mehr) können.
Und bis dahin stärke du unsere Wurzeln und lass Du uns wachsen IN und ZU dir. In deinem Namen bitten wir dich Herr Jesus Christus. Amen.

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